Liebe zur Natur

Alter3-6
ThemenfeldUmwelt
LernortDrinnen
ThemaLiebe zur Natur
ÜberblickDie Aktivität besteht aus vier Teilen: 1) Im ersten Teil sprechen wir zunächst über die lebenden (belebte Natur) und unbelebten Wesen (unbelebte Natur), die in der Natur, in der Welt, in der wir leben, existieren, und erklären ihre Eigenschaften. 2) Im zweiten Teil werden einige Eigenschaften der Pflanzen als Lebewesen erklärt und warum es notwendig ist, sie zu lieben und zu pflegen. 3) Im dritten Teil werden einige Eigenschaften der Tiere als Lebewesen erklärt und warum es auch notwendig ist, sie zu lieben und für sie zu sorgen. 4) Der vierte Teil besteht aus einem Lernspiel, bei dem die Kinder eine Gruppe von Bildern nach den Kriterien von Lebewesen und Nicht-Lebewesen klassifizieren sollen.
LernzieleEntwicklung des Verständnisses der Kinder für die Natur und die Notwendigkeit, sie zu lieben und für ihre Erhaltung zu sorgen. Förderung positiver emotionaler Erfahrungen in ihrer Beziehung zur Natur.
Erworbene FertigkeitenVerantwortungsbewusstsein, Problembewusstsein, kritisches Denken, Handeln, Wissenserwerb, Selbstreflexion, Problemlösung, Perspektivenübernahme, Entscheidungsfindung, Kommunikations- und Diskussionsfähigkeit.
Methode•Erklärung •Beobachtung •Konversation (Sokratischer Dialog) Diskussion im Unterricht
Materialiena. Bilder, Fotos oder Filme mit tier- und pflanzenbezogenen Inhalten. b. Natürliche Pflanzen oder Teile davon, wie z. B. Blätter, Zweige, Samen. c. Kleine Haustiere wie: eine Schildkröte, ein kleiner Hund, ein Hamster usw. d. Ein Stück von einem Felsen, Stein oder ein anderes Stück unbelebter Natur.
Vorgehensweise
Der/die Lernbegleiter*in bittet die Eltern, einen Schuh, der ihrem Kind zu klein geworden ist, mit in die Klasse zu bringen. Es empfiehlt sich, einen Babyschuh mitzubringen. Anschließend wird den Kindern die Aufgabe erklärt, die durchgeführt werden soll. Die Schuhe werden in die Mitte eines Kreises gestellt und die Kinder vergleichen die Größe ihrer aktuellen Schuhe mit denen, die sie mitgebracht haben.
Auf diese Weise kann über das Wachstum gesprochen werden, über das, was die Kinder bisher gelernt haben, und darüber, was sie noch erreichen müssen, bis sie so große Schuhe wie Papa und Mama tragen. Die unterschiedlichen Schuhgrößen sind ein symbolischer Ausdruck des Wachstums und der Entwicklung, aber auch ein Zeichen von Identität.
Wir schlagen vor, eine Art abschließende Diskussionsfrage einzufügen: "Von all den Dingen, die du lernst, was denkst du, wird dir als Erwachsener am meisten nützen?"
1. Teil (15 Minuten)
Der Lernbegleiter erklärt den Kindern, dass die Natur um uns herum wunderschön ist: die Flüsse und Seen, die Berge, die Pflanzen mit ihren schmackhaften Früchten und schönen Blumen, unsere geliebten und schönen Haustiere, die uns so aufmuntern, und ganz allgemein die Tiere, von denen wir uns ernähren, und die Pflanzen, die uns ihren Schatten, ihre Früchte und die saubere Luft bieten, die wir atmen und die unser Leben möglich machen. (Ein Bild oder Foto kann gezeigt werden, oder ein kurzer Film).
https://www.freepik.es/foto-gratis/mujer-pelo-oscuro-relajado-vistiendo-camiseta-blanca-estilo-casual-posando-al-aire-libre-taza-te-o-cafe-caliente_15753808.htm
https://www.freepik.es/foto-gratis/foto-fascinante-poderoso-leon-tumbado-hierba-mirando-adelante_15986543.htm
https://www.freepik.es/foto-gratis/vista-cerca-mano-agricultores-recogiendo-manzana-huerto-frutas_11139307.htm
Die Natur, die uns umgibt, besteht aus Lebewesen nämlich aus Pflanzen und Tieren. Man nennt sie Lebewesen, weil sie geboren werden, sie wachsen, sie atmen, sie werden gefüttert und sie pflanzen sich fort (sie bekommen Nachwuchs; zeigen Sie ein Bild eines Tieres mit seinen Jungtieren). Auch die Menschen sind Lebewesen. https://www.freepik.es/foto-gratis/vaca-blanca-negra-su-cria-campo-verde_13828486.htm
Darüber hinaus sind wir von unbelebter Natur umgeben, die aus Dingen besteht, die weder Leben in sich tragen, noch geboren werden, noch wachsen, noch sich entwickeln, zum Beispiel: Felsen, Erde, Berge, Sand, Meer, usw. (zeigen Sie ein Bild eines Bergs, Fels oder Steins)
https://www.freepik.es/foto-gratis/impresionante-paisaje-rocas-nevadas-dolomiten-alpes-italianos-invierno_9932304.htm
Es ist wichtig, die Natur dieser Erde, auf der wir leben, zu lieben und zu pflegen, denn dank ihr ernähren wir uns, atmen wir, erhalten wir unsere Kleidung, unser Schuhwerk usw.
2. Teil (15 Minuten)
Der/die Lernbegleiter*in bereitet Fragen für die Kinder vor.
Diskussionen in der Klasse und/oder die übliche Kreisrunde sind möglich. Diese Methode kann Kindern Respekt gegenüber anderen, Kommunikationsfähigkeiten und den Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen vermitteln.
Was sind Pflanzen?
Habt ihr Pflanzen in eurem Haus?
Weißt du, wie man sich um sie kümmert?
Magst du sie gern?
Hast du ihnen jemals etwas zu essen gegeben?
Und die Schlüsselfrage: Warum ist es notwendig....
Nachdem die Kinder diese Fragen beantwortet haben, erklärt ihnen der/die Lernbegleiter*in einige Besonderheiten von Pflanzen und die Notwendigkeit, sie zu schätzen und sich um sie zu kümmern, damit sie nicht sterben. Sie können Erklärungen wie diese anbringen:
Pflanzen müssen ihre Nahrung nicht wie die Tiere suchen. Sie brauchen nur die Energie der Sonne, Wasser und Sauerstoff und damit stellen sie ihre Nahrung selbst her. Pflanzen sind die einzigen Lebewesen, die ihre eigene Nahrung erzeugen können (Ziegen Sie ein Bild https://www.freepik.es/foto-gratis/agricultor-tiene-arroz-mano_3738145.htm ). Sie müssen nicht jeden Tag gefüttert werden, man muss sie nur ab und zu in die Erde setzen und gießen.
Wusstest du, dass Pflanzen auch atmen können?
Deshalb müssen die Pflanzen, die wir in unserem Haus und in der Schule haben, ihre Blätter reinigen lassen, damit sie besser atmen können (ein Zweig mit seinen Blättern kann gezeigt werden). Wie alle anderen Lebewesen vermehren sich auch Pflanzen und bringen neue Pflanzen hervor. Wenn der Samen keimt und die Pflanze klein ist, muss man sich um sie kümmern wie um ein Baby, damit sie wächst und sich gesund entwickelt.
Genau wie Tiere sind Pflanzen lebendig, weil sie atmen - nur nicht auf dieselbe Weise. Pflanzen nehmen Kohlendioxid auf und geben über ihre Blätter Sauerstoff ab.
Wisst ihr, warum Pflanzen krank werden und sterben?
Wegen mangelnder Pflege. Wenn du siehst, dass sie verdorrt sind, gieße sie, denn sie sind aus diesem Grund traurig. Wenn du siehst, dass eine Pflanze weiße oder schwarze Flecken auf den Blättern hat, dann hat sie sicher einen Parasiten. Erzähle das deiner Mutter oder deiner Erzieherin, die sicher wissen, wie man sie heilen kann, oder rufe einen Pflanzendoktor an, der Pflanzenheilkundiger genannt wird und weiß, welche Medizin man ihr verabreichen muss. Misshandle niemals Pflanzen, indem du ihre Blätter oder Stängel abschneidest oder abschlägst, denn sie werden sterben.
Es gibt viele Arten von Pflanzen, die sich in Form, Größe und Farbe ihrer Blätter, in der Dicke und Größe ihrer Stängel, in ihren Wurzeln, die tief in die Erde sinken oder eher an der Oberfläche bleiben, unterscheiden, manche sind breit und schwer, andere dünn und klein usw. Manche Bäume haben Blüten und Früchte, andere nicht. (All dies kann anhand von Bildern erklärt werden, die die Pflanze oder ihren Teil in natürlicher Form zeigen).
https://www.freepik.es/foto-gratis/arbol-frutal-3d-contra-cielo-azul_5286644.htm https://www.freepik.es/foto-gratis/bonito-paisaje-natural_880912.htm
3. Teil (15 Minuten)
Der Lernbegleiter stellt zunächst die Frage: Was sind Tiere? und lässt die Kinder erzählen, was sie über Tiere wissen.
Später erklären sie, dass Tiere wie Pflanzen Lebewesen sind, denn sie werden geboren, wachsen, atmen, werden gefüttert und pflanzen sich fort. (Zeigen Sie ein Bild oder Foto oder zeigen Sie ein Video über Tiere). Manche sind so winzig, dass man sie zunächst nicht sehen kann; andere hingegen erreichen riesige Dimensionen. Der Blauwal ist das größte Tier.  https://www.freepik.es/vector-gratis/infografia-ciclo-vida-arbol-manzana-establece-ilustracion-realista_16607737.htm
(Abbildung zeigt den Lebenszyklus einer Pflanze.)
https://www.freepik.es/vector-gratis/alfabeto-zoologico-colorido-animales-lindos-conjunto-ilustracion-plana_12698375.htm
Im Gegensatz zu den Pflanzen müssen die Tiere ihre Nahrung in der sie umgebenden Umwelt suchen. Sie unterscheiden sich auch von Pflanzen, die sich nicht bewegen können. Fast alle Tiere können sich von einem Ort zum anderen bewegen. Im Allgemeinen müssen sie sich bewegen, um Nahrung zu beschaffen, um ihre Partner zu suchen und sich fortzupflanzen oder um vor ihren Feinden zu fliehen. (Andere größere und wilde Tiere, die sie jagen, um sie zu fressen).
Hast du Haustiere?
Kümmerst du dich um sie?
Hast du sie lieb?
Wie sorgst du für sie?
Wusstest du, dass die Tiere krank werden und sterben, wenn du sie nicht versorgst und auf sie achtest?
Es ist notwendig, die Tiere zu füttern, sie liebevoll zu behandeln und sie nicht auszunutzen. Es ist notwendig, sie zum Tierarzt zu bringen, wenn sie krank werden.
Sicherlich kennst du viele Tierarten und vielleicht hast du ein Haustier, das bei dir lebt. Hunde, Katzen, Wellensittiche, Schildkröten und Hamster sind einige der Tiere, die möglicherweise bei dir zu Hause leben (wenn möglich, bringen Sie ein Haustier mit).
Tiere können am Körper mit Haaren, Federn oder Schuppen bedeckt sein. Einige bewegen sich auf dem Boden (und andere in der Luft, wie die Vögel). Einige haben vier Beine, andere zwei.
Praktisch können wir überall Tiere finden. Auf der Erde leben sie in Seen, Flüssen oder in den salzigen Gewässern der Ozeane. Andere wiederum fliegen durch die Luft.
4. Teil (15 Minuten)
Dieses Spiel dient der Einordnung der Eigenschaften von Lebewesen und unbelebten Lebewesen.
Ziel ist es, eine Einordnung nach diesen Kriterien vorzunehmen:
● Die Gruppe der Lebewesen
● Die Gruppe der unbelebten Lebewesen
Die Aktivität kann folgendermaßen organisiert werden:
Zunächst nehmen die Kinder die Einordnung vor, indem sie die Bilder entsprechend den Auswahlkriterien in die Körbe werfen, und später nehmen sie nacheinander auf Anweisung des Lernbegleiters ein Bild aus dem rechten oder linken Korb und beantworten die dazu formulierte Frage.  Es wird nur eine Frage pro Kind formuliert.
Die Fragen können folgende sein:
Warum hast du die Karte in diesen Korb gelegt?
Warum glaubst du, dass es sich um ein Lebewesen handelt?
Woran machst du fest, dass es sich um ein nicht lebendes Wesen handelt?
Wie kümmerst du dich um deine Haustiere?
Kümmerst du dich um Pflanzen?
Wie können wir uns um Pflanzen kümmern?
Warum müssen wir uns um Pflanzen kümmern?
Warum müssen wir uns um die Tiere kümmern?
Müssen wir Tiere liebevoll behandeln? Und warum?
Müssen die Pflanzen liebevoll behandelt werden? Und warum?
Hast du deine Pflanzen und Tiere lieb und kümmerst dich um sie? Wozu?
Wo lebt dieses Tier?
Womit ist sein Körper bedeckt?
Brauchen Pflanzen Nahrung?
Erkläre mir etwas über Pflanzen.
Erzähl mir etwas über Tiere.
Entwicklung
Die Kinder erhalten eine Auswahl an 10 verschiedenen Bildern, die Folgendes darstellen:
Ein Elefant, ein Hund, eine Pflanze, eine andere Pflanze, eine Katze.
Ein Stein, ein Sandsäckchen, eine Schnecke, ein Berg, ein Fluss.Download:http://waece.org/contenido/noticias/wp-content/uploads/2021/10/CARDS_LOVE.pdf
Der/die Lernbegleiter*in erklärt die Aktivität:
Die Kinder müssen die Bilder in zwei Gruppen einordnen: Die Lebewesen werden in den rechten Korb geworfen und die Nicht-Lebewesen in den linken. Später antworten sie auf die Frage des Lernbegleiters/der Lernbegleiterin und diese/r erklärt ihnen die Spielregeln: Gewonnen hat, wer es schafft, 10 Karten in den richtigen Korb zuzuordnen und die gestellte Frage korrekt zu beantworten.
Nach dem Spiel werden die Gewinner beglückwünscht, indem man ihnen ein Bild oder ein einfaches Geschenk überreicht. Der Rest der Gruppe wird für die geleistete Arbeit beglückwünscht, so dass sich alle motiviert fühlen. Zusätzlich erklärt man ihnen, dass sie sich alle um die Natur kümmern und sie schätzen müssen.
TippsWeitere LernmaterialienAnwendung online möglich?Was lässt sich zu Hause tun?
Diese Aktivität basiert auf dem sokratischen Dialog und kann entweder im Klassenzimmer oder zu Hause (drinnen/online) oder im Freien durchgeführt werden.
Autor/inElvira Sánchez-Igual*, AMEI-WAECE "Cohort 6 #TeachSDGs" Botschafterin!
Download Download

Zurück zu den Lernmaterialien