Meine Gefühle und ich

Alter3-6
ThemenfeldEthik & Gesellschaft
LernortDraußen, Schule
ThemaEmpathie
ÜberblickDiese Aktivität ist in drei Teilbereiche gegliedert. Sie helfen den Kindern, ihre eigenen Emotionen zu erkennen, zu akzeptieren und zu erleben, und zwar durch eine spielerische Methode, die auf der Beziehung zu Tieren basiert.
Lernziele1. Kindern die Möglichkeit geben, ihre Gefühle zu erleben, zu erkennen, auszudrücken und zu verarbeiten 2. Das Erkennen und Verstehen der eigenen Reaktionen, der Reaktionen anderer und der Reaktionen der Tiere zu fördern 3. Altruistisches Verhalten gegenüber anderen Menschen und Tieren erleben 4. Förderung von Kooperation und Teamarbeit
Erworbene Fertigkeiten● Kognitive Fähigkeiten: die Beziehung zu sich selbst und zu anderen ● übergreifende Fähigkeiten: Fähigkeit, im Team zu arbeiten ● Motorische und sprachliche Fähigkeiten
MethodeGruppenarbeit für 8 bis maximal 12 Kinder. Es ist ratsam, nur die sechs grundlegenden Emotionen zu behandeln: Freude, Traurigkeit, Wut, Angst, Überraschung, Ekel!
MaterialienTransparentes Glas/Kunststoffgefäß mit Deckel, Recyclingmaterial, Papier, Schere, Klebstoff, Schnur, (siehe Mediendateien)
Vorgehensweise
Die folgenden Aktivitäten sind miteinander verknüpft. Bitte beginnen Sie immer mit Aktivität 1, bevor Sie zu Aktivität 2 übergehen.
AKTIVITÄT 1: DIE SUPPE DER GEFÜHLE: Der/die Lernbegleiter*in lässt die Kinder in einem Kreis sitzen und stellt die "Suppe der Gefühle" in die Mitte (siehe Mediendateien). Alle machen die Geste des Umrührens der Suppe nach. Dann schlägt der/die Lernbegleiter*in vor, dass jedes Kind der Reihe nach eine der Emotionskarten aus der Suppe zieht (siehe Mediendateien) und über die gezogene Emotion spricht, indem es Beispiele nennt (z. B. Ich freue mich, wenn ich mit Mama und Papa spiele oder ich bin traurig, wenn ein schöner Ausflug wegen des Wetters ausfällt).
Dann mimen sie gemeinsam die Geste, etwas von der Suppe zu essen. Je nach Gefühlslage versuchen die Kinder, die Emotionen nachzuempfinden und durch Gesichts- oder Körpersprache auszudrücken (mit gesenktem Kopf gehen, vor Freude hüpfen, vor Wut die Fäuste ballen). Die Aktivität wird auf diese Weise für alle sechs grundlegenden Emotionen fortgesetzt, bis alle Kinder mindestens einmal gespielt haben. Um den Kindern zu helfen, können Sie sie durch direkte Fragen zum Nachdenken anregen: Wann bist du glücklich? Wann bist du traurig? Wenn ich nicht mit meinem Freund spielen kann, weil es regnet, usw...
AKTIVITÄT 2: DAS INSEKT IM GLAS: Diese Aktivität soll den Kindern helfen, über die positiven/negativen Auswirkungen ihres Handelns auf die Tierwelt nachzudenken und sich in die kleinsten und wehrlosesten Kreaturen einzufühlen. Sie gehen in den Schulgarten, um Insekten zu beobachten. Der/die Lernbegleiter*in bastelt eine Ameise und legt sie in ein Glas. Dann bitten Sie die Kinder, herauszufinden, welche Emotion die Ameise "fühlt". Ist sie glücklich oder traurig, dass sie im Glas sitzt? Hat sie Angst? Dann lässt der/die Lernbegleiter*in das Insekt wieder frei. Was fühlt es jetzt? Ist es weniger ängstlich? Antwort: Ja: Ja, es ist weniger ängstlich, weil es frei und unversehrt ist und sich wieder in seine Gemeinschaft/mit anderen Tieren bewegen und die Welt erkunden kann.Es ist offensichtlich, dass für einen Entomologen "Gefühl" keine angemessene Bezeichnung für die Reaktion eines Insekts ist, aber bedenken Sie, dass dies etwas ist, was Kinder im Biologieunterricht lernen werden, wenn sie bereit sind, anspruchsvollere Lerninhalte zu verstehen.
AKTIVITÄT 3: JEDER HAT SEIN EIGENES ZUHAUSE: Diese Aktivität zielt darauf ab, das Verantwortungsbewusstsein der Kinder zu stärken und lädt sie dazu ein, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu ergreifen. Zurück im Unterrichtsraum erklärt der Lernbegleiter den Kindern, dass jeder, auch die Kleinsten, sich um die Umwelt und die darin lebenden Tiere kümmern kann. Hier wird Fürsorge als eine Reihe von Handlungen der Aufmerksamkeit und des Respekts verstanden, die zur Verbesserung des Wohlbefindens der Tiere beitragen und ihnen das Gefühl geben, von den Menschen geliebt zu werden.
Der Lernbegleiter hilft beim Verständnis, indem er Beispiele anführt: Füttern, das Wasser im Goldfischglas wechseln, mit dem Hund spazieren gehen - all das sind Handlungen der Fürsorge. Unter den verschiedenen Möglichkeiten wird die Gruppe gebeten, kleine Häuser zu bauen, in denen die Insekten im Schulgarten leben, sich vor Regen schützen oder nach einer langen Reise ausruhen können. Die Kinder bauen die Häuser in Vierergruppen mit dem vom Lernbegleiter vorbereiteten Recyclingmaterial. Die Häuser werden dann im Schulgarten aufgestellt.
*Wenn es das Wetter und der Platz erlauben, können die Kinder die Häuser auch im Garten bauen.
TippsWeitere LernmaterialienAnwendung online möglich?Was lässt sich zu Hause tun?
Thema Fürsorge
Für die Eltern zu Hause: Führen Sie das Thema, unsere tierischen Freunde glücklicher zu machen, weiter, indem Sie Ihr Kind einladen, sie zu füttern, sowohl Haustiere (Hund, Katze, Schildkröte) als auch solche, die sie im Park finden (Ente, Vögel). Durch die konkrete Handlung des Fütterns entwickeln die Kinder ein Gefühl von Altruismus und Fürsorge für die Tiere. Achtung! Überlegen Sie in der Familie, was Sie den Tieren zu essen geben wollen. Schokolade ist gut für Kinder, aber schlecht für die Mägen unserer tierischen Freunde! Fragt Mama und Papa, was sie essen können.
Thema Emotionen
Die folgenden Videos können Kindern helfen, Emotionen zu erkennen, sowohl zu Hause als auch in der Schule:
https://www.youtube.com/watch?v=dQY9Op82lr0
Die Suppe der Gefühle
Als Alternative zur gedruckten Version des Suppentopfes können Sie einen echten besorgen.
Für Beispiele für das Insektenhaus
https://www.pianetadonne.blog/come-realizzare-delle-mini-casette-con-vari-materiali-video-schemi-e-ispirazioni/
Autor/inNaomi Marchiotto
Medien

Me, emotions and creatures Bilder

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